Alcavar

Alcavar ist eine kleine Gemeinschaft, in der ich eines der Gründungsmitglied bin, und diese kleine Gemeinschaft schreibt Gedichte, die ich hier veröffentliche. Alle Gedichte sind Gemeinschaftsprojekte, und ich will auch keine genaueren Angaben über die Mitglieder machen, da diese das eh nicht wollten.

Angriff der Killer Pupille

 

Es begann in einer Englischstunde,

Zettel machten ihre Runde.

Als der Lehrer plötzlich sagt: „Killer Pupille!“

Zuerst dachten wir, er hätte geschluckt eine Pille,

aber er redete weiter und weiter,

immer fröhlich und heiter.

Er sagte uns, es wäre nah,

der Weltuntergang, er wär fast da.

Und das alles war die Schuld

von Franz, hab geduld,

noch heute Abend wird´s gescheh´n,

die ganze Welt wird zugrunde geh´n.

Es ist zu Ende, nun ist es aus,

geht alle raus aus eurem Haus

und seht euch den Angriff an,

dem man nicht entkommen kann.

Als erster kommt der Schulleiter dran,

die armen Schüler folgen sodann.

Die großen fressen die kleinen Pupillen,

um ihren Riesen Hunger zu stillen.

Und plötzlich ist England weg,

auf der Landkarte nur noch ein schwarzer Fleck..

Und wutz – wie unser Lehrer immer sagt –

Verschwindet auch Amerika.

Und die Welt ist nicht mehr da.

Die Pupille wird das Universum verschlingen,

sie wird sogar die Aliens umbringen.

Und das ist die Botschaft,

die unsern Tod schafft.

Nun muss alles umgeschrieben werden,

denn wir werden alle sterben,

wenn die Killer Pupille angreift,

und danach ihre schwarze Beute hinterher  schleift,

ist plötzlich alles nur noch schwarz und dunkel...

 

Wenn dann selbst Gott nicht mehr ist,

und die Pupille alles frisst,

dann ist das der größte Mist!

Wenn wir alle tot sind,

auch das allerkleinste Kind,

Wird Herr Kappl es versteh´n,

und wir ängstlich nach hause geh´n.

Er wird sich denken,

das hätt ich mir können schenken,

denn mir hört eh keiner zu,

jetzt hab ich ja endlich meine Ruh´.

Zufrieden setzt er sich in seinem Lehnstuhl hin,

und sagt: „Komisch, dass ich so schwarz bin.“

Doch dann ist es schon zu spät,

wenn die Killer Pupille die Waffen lädt,

nun ist sie da,

die ganze Killer Pupillen Schar,

und frisst unseren armen Englischlehrer,

der dies alles schon vorher wusste.

 

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School cool

Oder

Die Mutation des Matthias M.

 

Wieder einmal in der Englischstunde,

die klasseneigene Tageszeitung macht die Runde,

fällt dem Lehrer wieder was Neues ein,

denn unser liebes Maierlein,

versucht, wie so oft, ein Affe zu sein.

Und unser Lehrer versucht nun,

es dem Maier gleich zu tun,

und er zeigt uns jetzt so Sachen,

dass wir über ´n Maier lachen.

Er hebt das eine, dann das andere Bein,

um genauso wie der Maier zu sein.

Hebt den Fuße,

wie zum Gruße,

und schlägt mit den Armen –

es ist zum erbarmen,

wie er sich abmüht wie das Maierlein,

das ja unbedingt Affe will sein.

Die ganze Klasse lacht über die Sachen,

die der Lehrer und der Affe da machen.

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Oh du verhasste Schule

 

Jeden Morgen um sieben,

müssen wir mit Hieben

aus dem Bett gejagt werden,

um dann als große Schülerherden

in die Schule zu gehen,

obwohl wir nichts sehn.

Denn eigentlich schlafen wir noch

Und möchten zurück in unser Loch,

auch Bett genannt.

Stattdessen sind wir zum Bus gerannt.

Und schon läutet es zur ersten Stunde,

die schrecklichen Lehrer sind schon in aller Munde.

Müde lümmeln wir in unsren Bänken drin

Und schauen gelangweilt zum Lehrer hin.

Der redet und redet und zeigt und spricht,

doch das alles verstehen wir trotzdem nicht.

Wir sollen was fürs Leben lern´n,

doch das tun wir nicht wirklich gern.

Ohne Schule wär das Leben doch viel schöner

Und ohne Lehrer angenehmer.

Warum tun wir uns das dann an?

Was haben wir denn getan?

Wir sind unschuldig und brav gewesen,

Wir können doch schon schreiben, rechnen und lesen!

Aber anscheinend ist das nicht genug,

ab jetzt sind wir vor den Lehrern auf der Hut.

Aber es gibt die Rettung aus der Not,

wenn es das nicht gäb, wären wir schon alle tot.

Das Schönste an unsren ganzen Schuln´:

Wenn die Lehrer sich im Drecke suhln´.

Nun ja, das wär auch endlich was neues,

und es wär auch gar nichts Teures.

Aber unsre Lehrer streiken mal wieder,

das ist ihnen alles viel zu zwieder.

Also müssen mal wieder wir Schüler ran,

denn wir sind immer als Erster dran.

Beim Jubiläum und beim Schulfeste,

geben wir Schüler nur das Beste,

und geben uns wirklich sehr viel Mühe.

Und lassen uns melken wie die Kühe.

Da ´ne Torte, hier ein Kuchen,

bei uns muss man gar nicht lange suchen.

Lange Rede, kurzer Sinn,

wir halten die Leser nur hin,

Das alles was wir hier schrieben,

werden wir bezahlen müssen mit Hieben,

denn nicht alles ist so ganz richtig.

Aber eines ist uns wichtig:

Keine Macht der Schülersklaverei!!!

 

Tja, das Schuljahr hat schon wieder angefangen und wir haben auch schon wieder was neues, allerdings noch nicht wirklich ausgereift und vor allem nicht aufgeschrieben. Aber soviel: Wir haben uns den Gedichten abgewendet und beschäftigen uns zur Zeit eher mit "Philosophie", wenn man das so nennen kann.  Der Titel steht schon fest: "Die 7 Müllzwerge - Sepsen allein auf Reisen"  (da in den Medien z. Zt. Märchen, vor allem "Die 7 Zwerge" diskutiert werden) Haltet uns für verrückt oder sonst was, uns macht's Gaudi und des ist schließlich die Hauptsache...

Die erste Fassung (Kapitel 1-5) hier.

 

by Alcavar 2005

 

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